Die Pianistin Lilian Akopova –

als Ausnahmetalent mit 5 Jahren entdeckt, hat sie alle Versprechen ihrer Hochbegabung  durch eine elitäre Grund-, die bestmögliche Hochschul-Ausbildung und eine systematisch aufgebaute Karriere eingelöst. Gewinnerin zahlreicher erster Preise und Platzierungen bei bedeutenden internationalen Klavierwettbewerben ist sie heute eine Solo- und Kammermusikerin der Weltklasse.

....die frühen Jahre

Geboren in Yerevan, Armenien, wächst sie in Kiew, Ukraine, auf. Schon als 5-Jährige erkennen ihre Eltern, Vater Ingenieur, Mutter Klavierlehrerin, ihr besonderes künstlerisches Talent.
Sie stellen sie bei der jährlichen Auswahl der Professoren der Lysenko Zentrale Musikschule Kiew für hochbegabte Kinder und Jugendliche vor. Sie wird sofort in diese Eliteschule aufgenommen und ihr erster Lehrer, Prof. Quartermeister, wird später sagen, dass sie die begabteste Schülerin war, die er je unterrichtet hat. Auf seinen Vorschlag übernimmt Valerie Koslow, eigentlich Professor am Konservatorium in Kiew, die 11-järhige Schülerin, die in diesem Alter ihre ersten öffentlichen Klavierkonzerte spielt.

16-jährig hört sie Elisso Virsaladze, Professorin am Tschaikowsky Konservatorium Moskau und an der Hochschule für Musik und Theater München und lädt sie zum Studium an die Münchener Hochschule ein.

Nach ihrem Examen in Kiew im Jahr 2000, das sie mit Auszeichnung absolviert, verläßt sie den vorgezeichneten Weg an das Kiewer Konservatorium (Nationale Musikakademie der Ukraine Peter Tschaikowski) und folgt ohne deutsche Sprachkenntnisse und heimwehgeplagt der Einladung an die Münchener Musikhochschule.

Ihre schon früh gesammelten Erfahrungen kamen ihr dabei zugute: Bereits 1994 mit 11 Jahren reiste sie nach Polen und nahm am Internationalen Piano Festival Glubczyce teil; ein Jahr später 1995, jetzt 12-jährig, errang sie eine Auszeichnung beim International Contest of Young Pianists in Memory of Vladimir Gorovets, und dann 1996 mit 13 Jahren gewann sie ihren ersten 1. Preis beim Internationalen Vladimir Krajnev Wettbewerb in Kharkow. 1997 wurde sie in Begleitung ihres Lehrers, Prof. Koslov, nach Deutschland entsandt und spielte mehrere Solokonzerte in Nordrhein-Westfalen, deren Erlöse strahlengeschädigten Kindern der Katastrophe von Tschernobyl zugute kamen. Im Jahr vor der Aufnahme ihres Studiums 1999 gewann sie den Sonderpreis beim Internationalen Klavierwettbewerb Vladimir Horowitz.

....Hochschulstudium und Wettbewerbe

2001 nimmt sie das Hochschulstudium in München auf, dessen erste Stufe sie 2005 mit der Künstlerischen Diplomprüfung als Diplom Musikerin abschließt, um dann – wie schon in Kiew verabredet –  in die Meisterklasse von Prof. Elisso Virsaladze aufgenommen zu werden.

Während des Studiums wird sie mit wenigen Mitstudenten mit der Einladung zu Meisterkursen von dem ungarischen Pianisten András Schiff und dem in Wien lehrenden Pianisten Paul Badura-Skoda ausgezeichnet. 2007 erwirbt sie das ‚Meisterpodium’ und schließt das Meisterstudium mit Auszeichnung ab.

Sie war Stipendiatin der Präsident-der-Ukraine-Stiftung, der Internationalen Vladimir Spivakov-Stiftung, der „Internationalen Vladimir-Krainev-Gesellschaft zur Förderung junger Musiker“, der Yehudi Menu-hin ‚Live Music Now’ Stiftung, der Calouste Gulbenkian Stiftung und des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD).

Ihre regelmäßige Teilnahme an wichtigen internationalen Klavierwettbewerben setzte sie während des Studiums und auch danach fort. So nimmt sie zwischen 1996 und 2010 an 14 internationalen Wettbewerben teil und gewinnt bei jedem Wettbewerb Preise und Auszeichnungen, darunter 6 erste, jeweils einen 2. und 3. Preis und drei Sonderpreise für ihre Interpretationen während der Endrunden. (s. Tabelle mit Terminen, Orten und Preisen Wettbewerbe, Urkunden, Zeugnisse)

Lilian Akopova debütiert 2002 in einem der berühmtesten Konzertsäle der Welt, dem „Großen Saal“ des Moskauer Pjotr Tschajkowskij Konservatoriums. Seitdem gibt sie regelmäßig Konzerte in vielen europäischen Ländern und in den USA. Dabei tritt sie in bekannten Konzertsälen auf, wie z. B. im Konzerthaus Berlin, im Pariser Salle Cortot, im Palau de la Música in Valencia, im Teatro Bibiena in Mantua, der Philharmonie Kiew oder dem Grande Auditório der Calouste Gulbenkian Foundation in Lissabon, Portugal

...Fortsetzung der Karriere und Lehrtätigkeit

Als Solistin gastiert sie bei renommierten, internationalen Musikfestivals, z. B. beim „Festival Classic Young Stars“ im Konzerthaus Berlin, beim „Kissinger Sommer“, bei der „Mozartiade“ (seit 2012 mozart@augsburg) in Augsburg, beim „Internationalen Oleg Kogan Musikfestival“ in Wildbach Kreuth, beim „Festival de Musique de Menton“, bei „Jeunes Talents“ in Paris, beim “International Chamber Music Festival“ im norwegischen Stavanger, beim „Festival Internazionale di Pianoforte Città Di Rimini“ in Italien.

Aus der Vielzahl ihrer Solokonzerte der letzten Zeit seien die regelmäßigen Konzerte in Portugal in Lissabon, Porto und anderen Städten, in der Philharmonie in Kiew und auf der Kanarischen Insel Lanzarote sowie in Münchens Allerheiligen Hofkirche, dem traditionsreichen Prinzregententheater und dem Herkulessaal der Münchener Residenz genannt.

2014 ist sie ECHO-Preisträgerin.

Interessant sind auch die Auftritte mit Schauspielern wie Wolf Euba und den Fernseh- und Theater-Schauspielern Brigitte Karner und Peter Simonischek bei literarischen Lesungen und Gesprächskonzerten. So z.B, auch wieder im März 2018 in Münchens Prinzregententheater, wo die Schauspieler aus der Korrespondenz von Tschaikowsky und Nadeshda von Meck lasen und Lilian Akopova Transkriptionen von M. PLetnev aus der Nussknackersuite spielte. Weitere interessante Konzerte folgen 2018 zusammen mit Marta Argerich in einem Gedächtniskonzert für Nicolas Economou und mit dem Münchener Kammerorchester, mit dem Lilian Akopova das Klavierkonzert Nr. 2 von Beethoven und ‚Young Apollo‘ von Benjamin Britten spielt. Weitere Solokonzerte und auch Kammerkonzerte stehen 2018 mit Gottfried Schneider, Nicolas Köckert und Julius Berger auf ihrem Konzertprogramm. 2019 folgt eine Zusammenarbeit mit dem Orchester Jacobsplatz München und seinem GMD Daniel Grossmann.

Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Wenxiao  Zheng,  David Schultheiss,  Mikhail Ovrutsky,  Lena Neudauer, Gottfried Schneider, Nicolas Köckert, Roman Patkoló, Krzysztof Kaczka und Levon Mouradian sowie das Kontrabaß-Ensemble Bassiona Amorosa.

Etliche ihrer Konzerte und Radioproduktionen wurden bereits vom Bayerischen Rundfunk sowie vom französischen, italienischen, ukrainischen und rumänischen Fernsehen und Rádio e Televisão de Portugal übertragen.

Lilian Akopova gründete 2010 mit dem Pianisten Henri Bonamy das ‚Duo Lilian Akopova & Henri Bonamy’, das bis 2015 national und international erfolgreiche Konzerte an zwei Klavieren und zu Vier Händen spielte (Beispiel neben vielen anderen das Konzert am 08. März 2015 in der Allerheiligen Hofkirchen in München).

Von den von Lilian Akopova als Solistin oder als Kammermusikerin eingespielten CDs sei die von ihr 2010 aufgenommene CD mit Werken von Schumann, Mendelssohn-Bartholdy und Liszt beim Klassik-Label GENUIN Classics, Leipzig, besonders erwähnt,. Sie erhielt für diese Einspielung euphorische Kritiken der Fachpresse ( CD-Kritik-Stangorra-Jungwirth-König).

Lilian Akopova verfügt über eine mehrjährige Lehrerfahrung:

Sie lehrt seit 2007 an der Hochschule für Musik und Theater München und gibt hochbegabten Kindern und Jugendlichen eines Elitegymnasiums Klavierunterricht. 2011 leitete sie einen Kurs der Master Class de Piano am Instituto Piaget, Lissabon, Portugal – Campus de Universitário de Almada.

Wiederholt gibt sie Meisterkurse für Studenten am Staatlichen Tschaikovsy-Konservatorium Kiew, Ukraine. 2015 wirkte sie bei der Sommerakademie der Hochschule für Musik und Theater in Bad Reichenhall mit. Im Dezember 2015 unterrichtete sie auf Einladung von Prof. Henri Sigfridsson zwei Studentinnen der Meisterklasse der Volkwang Universität der Künste, Essen (Auflistung – neu-Lehrerfahrungen an der hmtm usw.). Auf Einladung des Rektors  des „Conservatori Superior de Música de Castelló“ in der Provinz Valencia, Spanien, leitet sie im März 2019 einen 5-tägigen Kurs mit Meisterstudenten.

Durch die Organisation mehrerer Musikfestivals hat sie Erfahrungen als Veranstalterin, Programmgestalterin und Mitwirkende gesammelt.

Im Jahr 2016 gründete Lilian Akopova ihre eigene Stiftung: Die „Lilian-Akopova-Stiftung für Kinder“ Die Gründung der Stiftung für Kinder ist ihr ein Anliegen, das sich aus ihrer persönlichen Lebensgeschichte erklärt.

Ihr Solokonzert am 4. November 2016 in Münchens Allerheiligen Hofkirche hat sie zum Gründungskonzert erklärt und zusammen mit ihrer Gage, auf die sie zugunsten der Stiftung verzichtete, wurden nennenswerte Spenden für die Stiftung gesammelt. Die Stiftung wird ihre verfügbaren Mittel zur Unterstützung von Waisenkindern, kranken und behinderten Kindern verwenden und sich anfänglich auf Kinder in der Ukraine, der ‚alten’ Heimat von Lilian Akopova, konzentrieren. >www.lilianakopova.com/stiftung/

Internationale Wettbewerbe

  • 1. Preis 17th Vianna da Motta International Music Competition,
    Lissabon, Portugal
  • Sonderpreis 17th Vianna da Motta International Music Competition, Lissabon, ‚Chopin Nocturne’
  • 1. Preis International Piano Competition Cuitat de Carlet, Valencia, Spain
  • 3. Preis Ferruccio Busoni – International Piano Competition, Bozen, Italy
  • 1. Preis “Roma“ International Piano Competition, Rome, Italy
  • Sonderpreis “Roma“ International Piano Competition, Rome, Italy – ‚Preis Chopin’
  • 1. Preis Concorso Internazionale di Pianoforte, Citta di Sulmona, Italia
  • 1. Preis Steinway Klavierspiel Wettbewerb, München Deutschland
  • 2. Preis Concurso Internacional de Piano Premio,
    Jaén, Espana
  • Finalisten Diplom – 52. Concorso Pianistico
    Internazionale F. Busoni
  • Sonderpreis Internationaler V. Horowitz Klavierwettbe-werb,
    Kiew, Ukraine
  • Diplom 5th Takasaki International Highschool Music and
    Fine Arts Competition
  • 1. Preis International Vladimir Krainev Young Pianists Competition,
    Kharkov Ukraine
  • Diploma – International Contest of Young Pianists im
    Memory of Vladimir Gorovets
  • Auszeichnung I. Kat. – 3. Internationaler
    Chopin-Wettbewerb
  • Diploma – I. Piano Festival, Glubczyce, Polen
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